Mails die wir von unterwegs an unsere Verwandten, und Kollegen geschickt haben:
Von Seoul am Sat, 18. Apr 2009 06:45:33 (mitteleuropäische Zeit)
der Flug hierhin war äusserst angenehm. wir konnten auf 4 Sitzen
schlafen. Das "Friends
House" fanden wir schnell und wurden freundlich aufgenommen, Das
typische koreanische Gästehaus liegt im Universitätsviertel und so waren
wir gestern noch im letten koreanischen Hippielokal.
Heute nun haben wir den Kaiserpalast besucht und die kleinen Strässchen
mit den noch kleineren Läden durchstreift. Das Essen ist fein mit den
vielen Saucen und frittierten Irgendwas.
Morgen gehts weiter nach Fiji.
Von Beqa am Thu, 30. Apr 2009 07:00:23 (mitteleuropäische Zeit)
In Korea hatten wir noch eine gute Zeit. Wir konnten einen Markt
besuchen und genossen das Friends House. Auch fanden wir uns erstaunlich
einfach in der Riesenstadt zurecht, da alle öffentlichen Verkehrsmittel
mit Zahlen durchnummeriert sind. Auch sind die Stationen englisch
angeschrieben. So kamen wir rechtzeitig zum Flughafen. Der Flug nach
Fiji war fast ausgebucht und die neun Stunden Flug entsprechend lang.
Auch war der neueste James Bond Film eher langweilig ohne viel lustige
Action.
Hier in Fiji hatte es morgens um acht 24 Grad und ungefähr 90 %
Luftfeuchtigkeit. Trotzdem sind wir mit dem öffentlichen Bus nach Nadi
hinein gefahren und kauften auf dem Markt etwas Kava. Der nächste Bus
nach Seashell ging jedoch erst 3 Stunden später, so dass uns ein
Taxifahrer dahin brachte.
Leider hatte Remi gerade ihren freien Tag. So übernachteten wir in
Seashell, was uns die Zeitdifferenz besser erträglich machte.
Am nächsten morgen trafen wir Remi, die uns sofort zu ihrer Familie
einlud. Am Mittag kam dann ihr Mann Soko mit seinem Lastwagen. Es
stellte sich heraus, dass es der Familie blendend ging. Nicht nur alle
Familienmitglieder sind gesund. Die Söhne sind nun alle Verheiratet und
haben ihrerseits wieder Kinder. Die jüngste Tochter Luzia geht noch zur
Schule. Besonders der zweitjüngste Sohn Simi hat es sehr weit gebracht.
Er spielt nun in der fijianischen Rugby- Nationalmannschaft und wohnt in
Neuseeland, wo er in einer Profimannschaft spielt und soviel verdient,
dass er seine Familie unterstützen kann. So hat Soko ein Range Rover,
ein Bus und ein Lastwagen und verdient sein Geld mit Transporten.
Wir schauten noch die Höhle von Tau an, welche in voreuropäischer Zeit
das Versteck der Einwohner bei Angriffen von feindlichen Dörfer war.
Die nächsten vier Tage verbrachten wir auf der Spirit of Pacific, einem
30 Meter langen Segelboot. Wir fuhren mit acht weiteren Touristen und
einer ebensogrossen Mannschaft auf die Yasawas. Leider war der Wind
nicht immer ideal, so dass wir häufiger mit dem Motor unterwegs waren
als mit dem Segel. Doch immerhin kamen wir zum segeln. Auch konnten wir
viele bunte Fische und Korallen beim schnorcheln beobachten. Leider hat
auch hier die Klimaerwärmung ihren Tribut gezollt. Wir sahen viele
abgestorbene Riffe und die Fischvielfalt hat sich seit unserer letzten
Reise reduziert. Trotzdem konnte ich einige schöne Unterwasserbilder
machen und ich freue mich die zuhause in einer Show, bzw. Auf der
Homepage einzubauen.
Nach einem kurzen Aufenthalt in Tau hat uns Soko nach Navua gebracht, wo
wir ein Boot bestiegen welches uns nach Beqa gebracht hatte. Hier sind
wir wieder ins
Lawaki Beachhouse
gekommen. Wir waren schon vor 6 Jahren hier bei
Sam und Christine. Ist ein Super Resort zu vernünftigen Preisen. Ausser
dem Super Essen ist das Riff noch ziemlich intakt und wir sind jeden Tag
geschnorchelt. Heute habe ich sogar eine Schildkröte gesehen (leider
nicht fotografiert, die können sehr schnell schwimmen).
Wir geniessen noch die verbleibenden Tage in Fiji, wollen noch ein
Rugbyspiel anschauen wo Willi, der jüngste Sohn von Soko mitspielt. Dann
gibts noch ein Abschieds-kava-trinkgelage (wir halten uns beim trinken
zurück) und am Dienstagmorgen gehts schon weiter nach Vanuatu.
Von Vanuatu am Mon, 18. May 2009 06:33:37 (mitteleuropäische Zeit)
von Beqa aus sind wir wieder zu unserer Familie nach Tau
zurückgekehrt. Leider war der Jeep defekt, so dass wir das Rugbyspiel
nicht sehen konnten. Doch gabs dafür eine Kavaparty.
Willi, der jüngste Sohn kennt einen Vanuater, und so telefonierte er
nach Port Vila und teilte Clement mit, dass wir kommen. Und tatsächlich,
am Flughafen erwartet uns Clement und zeigt uns die Hauptstadt. Wir
schauen uns noch das Museum an, essen wieder mal westlich und sind zwei
Tage später schon auf der Insel Tanna gelandet. Dort erwartet uns der
Onkel von Clement und die erste Nacht verbringen wir bei ihm. Danach
laufen wir los entlang der Südkueste durch immergrüne üppige Wälder und
kommen drei Tage später bei Richard (dem Bruder von Clement) an. Er hat
ein kleines
Resort an der Sharks Bay. Dort können wir in einem Baumhaus
nächtigen. Etwa 20 Meter über dem Boden in einem Würgefeigebaum. Das hat
den Vorteil dass etwas Wind die Temperatur angenehmer macht und man
einen herrlichen Ausblick hat. Auch können wir den Vulkan Yasur abends
beobachten, wenn er wieder mal ausbricht. Der Badestrand ist auch ganz
ok und Georgina kocht ganz ausgezeichnet.
Zweimal machen wir auch einen Ausflug zum Vulkan und können in den
Krater schauen. Etwa alle 10 Minuten gibts einen kleinen Ausbruch und
das Lava fliegt herum. Besonders in der Nacht spektakulär!
Nun sind wir wieder in Port Vila und wollen noch etwas schnorcheln bevor
es weiter geht nach Australien.
Von Sydney am Wed, 27. May 2009 04:08:34 (mitteleuropäische Zeit)
wir haben in Port Vila noch einige schöne Tage verbracht mit
schnorcheln. Vor allem die Fische waren sehr schön und zutraulich. Die
Korallen waren in Fiji bunter, aber die Schwärme von Fischen hatten es
uns angetan.
An Pfingsten lud uns Clement zum Lap-Lap ein. Da wird alles im Erdofen
gebacken, umwickelt von speziellen Lap-Lap Blaettern. Es kam seine
gesamte Fussballmannschaft, welche die Meisterschaft von Vanuatu
gewonnen hatten. Es wurde auch viel Fussball gespielt, und ich durfte /
musste auch mal mitspielen. Das grösste Problem dabei war, zu wissen wer
in meinem Team spielt! Auch konnten wir ein vanuatisches Kanu
ausprobieren, das ist ein Einbaum mit Seitenausleger. Fast unsinkbar und
überraschend einfach zu steuern.
Am Sonntag sind wir weiter geflogen nach Sydney. Da hatten wir ein
kleines, älteres
Hotel gebucht in den Rocks. Fünf Minuten Fussweg zur Oper und viele
schöne Beizen. Auch der botanische Garten ist da sehenswert. Am nächsten
Tag sind wir weiter gefahren in die Blue Mountains. Da konnten wir
gestern die drei Schwestern bei schönstem Wetter bestaunen und eine
kleinere Wanderung unternehmen.
Und heute haben wir nun den ersten Regentag. So sind wir nun in einem
kleinen Kaff, trinken Kaffee im Internetkaffee und hoffen auf besseres
Wetter.
Das war das letzte Mail.
In den letzten Tagen hat es noch oft geregnet und war nach der Südsee
empfindlich kalt. Vor allem da wir gezeltet hatten. Wir sind tagsüber weiter ins
innere Australien gefahren und hatten am Schluss fast alle Höhlen besucht.
Ersatzprogramm! und vie mehr Kilometer mit dem Auto zurückgelegt als geplant. So
sind wir einen Tag früher nach Sydney zurückgefahren und nochmals in einem Hotel
übernachtet. Am letzten Tag hatten wir nochmals Clement aus Vanuatu getroffen,
mit ihm das Aquarium besucht. Das ist wirklich eindrücklich, mit den Haien,
Schildkröten und Seekühen. Und es war schön, in Clement einen wirklich guten
Menschen kennen gelernt zu haben.
Der Rückflug via Seoul nach Zürich war lang, aber mit Korea Air durchaus
erträglich. In Seoul konnten wir noch eine Nacht auf Kosten der Fluggesellschaft
im Hyatt übernachten.
Und spätabends sind wir in Grabs wieder angekommen. Müde aber glücklich konnten
wir feststellen, dass alle Tiere noch leben und der Garten gediehen ist. Da
gibts nur ein ganz grossen Dank auszusprechen an all die tollen Nachbarn, welche
wir hier haben dürfen und auf unser Anwesen geschaut haben!
