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Die Stube ist viel grösser geworden, dafür gibt es keine Nebenstube mehr. Wir liessen einen verputzten Speicherofen von der Firma Paul Rutz aus Lichtensteig einbauen. Optisch ein gelungener Ofen mit angenehmen Sitzbank. Die Wärme ist viel angenehmer und die Temperaturschwankungen wesentlich kleiner als beim alte Gecco-Ofen. Mit diesem Umbau wurden auch einige Wände zusätzlich isoliert, der Küchendurchgang verbreitert und die Küche teilweise erneuert: Die Einfeuerstelle wechselte den Platz, dadurch gibt es mehr Raum für den Kochherd, der nun eingebaut ist und so einfacher zu putzen ist. Auch die Kräuterstube konnte vom ersten Stock in den umgebauten Stall gezügelt werden und nennt sich nun "Wurzelwerkstatt". So bin ich wieder zu meinem Büro gekommen wo nun die Homepage betreut wird und ich diese Zeilen schreibe.

 

 

 

Vorplatz 2006
Vorplatz 2010
2004 konnten wir den angrenzenden Stall inklusive Vorplatz und Garten erwerben. Der Vorplatz ist nun ein längeres Projekt. Zuerst gab es ein neues Tor, da das alte Schiebetor sehr viel Wandfläche beanspruchte und mit viel Kraft geöffnet werden musste. 2009 gab es ein gläserenes Vordach, so dass wir viel Brennholz da trocken lagern können. Und der Weg zum Stall ist wesentlich trockener geworden.
2010 wurde nun das Stalldach mit Solarpannels ausgerüstet. So produzieren wir nun den eigenen Strom. Nach berechnungen sollte etwa soviel Strom produziert werden wie wir auch brauchen.
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Unser Gartensitzplatz ist ein längeres Projekt geworden. Vor allem, da vorher ein japanischer Knöterich gewachsen ist. So brauchte es Jahre, bis alle (hoffentlich) Wurzeln ausgegraben waren.
Nun wachsen drei Reben und wir können weisse und rote Trauben ernten. Ein kleiner Grill lässt den Abend geniessen und sogar Solarbeleuchtung ist für die Nacht installiert. Ein massiver Sitzplatz ist vorhanden, und irgendwann soll auch noch ein schöner Holztisch kommen.

Das Büro hatte ich kurz nach dem Einzug wieder reduziert damit Alexandra da ihre Kräuterstube einrichten konnte. Mit dem letzten Umbau konnte Alexandra nun die Wurzelwerkstatt in Betrieb nehmen. Dieser ehemalige Kuhstall ist etwas grösser und vor allem entfällt das Hinauf- und Hinabtragen aller Materialien, so dass heute ebenerdig produziert werden kann.
Die alten Wände wurden freigelegt und aussen isoliert. Nun ist wieder mein Büro darin, nur viel schöner als früher

Der Keller war ursprünglich ziemlich feucht, da bei starkem Regen Wasser hineintropfte (bzw. ein Fluss sich ergoss), doch mit dem lehmigen Boden nicht richtig ablaufen konnte. Wir trugen den Boden überall um mindestens 20 cm ab und legten eine Sickerleitung und mit grobem Kies läuft das Wasser (meistens) unterirdisch ab. Die alten Mauern wurden mit einer Bio-Farbe angestrichen. Seitdem ist die Luftfeuchtigkeit massiv gesunken.

Die Haustüre war ursprünglich nicht als solche erkennbar. Sie ging nach aussen auf und man sah nicht, wer vor der Tür stand. Von "dicht" oder Einbruchssicher konnte auch keine rede sein.
Während den Bauarbeiten sprachen wir nur vom "Loch". Heute ist der Eingang eine gelungene Kombination aus Alt und Neu. Der ganze Eingangsbereich ist wesentlich grösser geworden, so dass man hier wirklich die Schuhe stehen lassen kann.